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Nepomurks

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Für immer und einen Weihnachtsmorgen - Sarah Morgan, Judith Heisig

Für immer und einen Weihnachtsmorgen - Sarah Morgan

 

Der neue Roman „Für immer und einen Weihnachtsmorgen“ von Bestseller-Autorin Sarah Morgan lässt nicht nur Weihnachtsstimmung aufkommen, er besticht auch durch eine wunderbar romantische Geschichte und gut durchdachte Protagonisten.

Skylar ist von ganzem Herzen Künstlerin. Nicht ganz zum Gefallen ihrer recht unterkühlt wirkenden Eltern, die für ihre Tochter gänzlich andere Pläne haben. Als da wäre Richard, der potenzielle Schwiegersohn und aktuelle Lebensgefährte von Sky. Sowie natürlich ihr Wunsch, dass Skylar sich, den Anforderungen einer gehobenen Gesellschaft entsprechend, endlich gemäß ihrer vorgesehenen Rolle verhält. Trotz aller elterlichen Erwartungen, widmet sich Skylar ihrer künstlerischen Passion. Ausgerechnet an Skylar‘s persönlich großem Abend jedoch, als sie ihre Werke auf der von ihr lang ersehnten Vernissage vorstellen darf, kommt es zu einem Zwischenfall und Skylar stolpert unverhofft in die Arme ihres vielleicht ärgsten Widersachers, dem kauzigen Wissenschaftler Alec und guten Freund ihrer besten Freundinnen. Alec rettet Skylar zwar wider Willen vor der Presse, würde sie doch am liebsten gleich wieder los werden. Doch so einfach wie gedacht, ist es letztlich nicht – einmal ganz abgesehen von den Gefühlen, die sich nach und nach zwischen den beiden entwickeln..

Ein Liebesroman, par excellence. Und eine Geschichte, die ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe! Vom Schreibstil her sehr eingängig, entwickelt sich eine wunderbare „Beziehung“ zwischen den beiden Hauptprotagonisten, die sich natürlich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen ihre Gefühle zur Wehr setzen. Gut durchdacht und strukturiert, ergeben sich hitzige bis witzige Dialoge und vielfach romantische Szenen. Die Figuren sind allesamt sympathisch und wirkten in Wort und Tat authentisch. Gut gefiel mir zudem die Einbindung der Nebenfiguren, die ein wichtiges Standbein des Romans sind. Nicht zuletzt wohl, weil dies bereits der 3. Teil einer Roman-Reihe („Puffin Island“) ist (wobei es sich trotzdem um ein „Solo“ handelt und der Roman auch ganz klar für sich allein stehend gelesen werden kann). Die einzelnen Erzählstränge sind toll miteinander verwoben und es gibt meiner Ansicht nach keinerlei Kritikpunkte. Der Roman erfüllt wahrlich alle Erwartungen, die man haben könnte! Es wurde nie übermäßig kitschig und blieb auch bis zu den letzten Kapiteln noch spannend! Für mich war es sicherlich nicht das letzte Buch der Autorin! Ein toller Liebesroman und schöner Schmöker, nicht nur passend in der Vorweihnachtszeit! Absolute Empfehlung, 5 Sterne.